Mitarbeiterstimmen

St. Elisabeth Stiftung Logo

Das sagen unsere Mitarbeiter

Anja Jughardt, Betreuungskraft im sozialen Dienst

Name: Anja Jughardt
Funktion: Betreuungskraft im Sozialen Dienst
Dabei seit: 2013

An meiner Arbeit schätze ich besonders …

… , dass ich für Menschen da sein kann, wenn sie Angst haben, sich in Ihrem Leben zu verlieren. Durch Aufbau von Vertrauen möchte ich diesen Menschen die Sicherheit und Orientierung geben, die sie sich selbst nicht mehr zu Teil werden lassen können. Ich bin da, wenn Sorgen kommen. Und auch dann, wenn Freudentränen rollen.

Wenn wir nicht mehr lachen könnten, dann wären wir tot.“, sagte einmal eine Bewohnerin. Und sie hat Recht!

Mein typischer Arbeitstag sieht so aus:

In unseren Haus wird das Wohngruppenkonzept gelebt. Dadurch haben wir die Möglichkeit, sehr nah an unseren Bewohnern und auch deren Angehörigen zu sein. Dies ist schon ein wichtiger Aspekt, denn es prägt meine Arbeit im Haus St. Elisabeth sehr.

Morgens werden die Bewohner, die schon aus der Versorgung am Frühstückstisch sitzen, mit Namen begrüßt. Es wird die Tageszeit genannt, um so eine Orientierung für die Bewohner zu geben.

Die Bewohner die Unterstützung beim Essen benötigen werden begleitet (wer isst schon gerne alleine?). Bei dieser Gelegenheit binden wir andere Bewohner, die mit am Tisch sitzen, in Gespräche ein. Unser Blick ist überall, denn wir von der Betreuung sind die, die den Bewohnern Orientierung und Sicherheit geben. Wir sind da, wenn herausfordernde Situationen entstehen, um die Bewohner zu begleiten und durch Gespräche im verbalen oder non-verbalen abzuholen oder Bewohner aus dem Rückzug herauszuholen.

Dies passiert häufig in den verschiedensten Gruppenangeboten die am Morgen angeboten werden:

  • Gedächtnistraining (Sprichwörter, Redensarten, 10 min. Aktivierung etc.)
  • Singen (Alte Volkslieder und Schlager aus den 50ern bis 70ern)
  • Kreativ (Pinsel, Schere und Papier)
  • Gymnastik und Tanz im sitzen (da macht jeder mit so wie es ihm beliebt, es soll ja Spaß machen!)
  • Leserunden (von alten Gedichten über Märchen und jahreszeitlich orientierte Geschichten)
  • Gesellschaftsspiele (Memory, Mensch ärgere dich nicht, Wissensspiele für Senioren etc.)
  • Erzählkreis (All das, was uns bewegt, was wir gerne oder auch mal nicht so gerne machen, sind Themen, die wir mit einbringen)
    Meist ist dieser Erzählkreis ein beeindruckendes Erlebnis auch für uns Betreuungskräfte. Bewohner, die sonst sehr still sind fangen an von sich zu erzählen, sodass auch diejenigen mit Bewegungsdrang, sitzen bleiben und zuhören.
  • Kochen und Backen (Bewohner mit den verschiedensten Fähigkeiten können bei diesem Angebot integriert werden)
  • Besuch vom Kindergarten (gemeinsames Singen, hören von Märchen, Basteln etc. )
  • Besuch der Tiertherapeutin (Hasen, Meerschweinchen, Hühner und sogar ein Hausschwein können von den Bewohnern gestreichelt und gefüttert werden)

Nach den Angeboten finden häufig Einzelangebote statt. Aktivierende Gespräche, Spaziergänge (zum Erhalt der Mobilität), Besuch der bettlägerigen Bewohner, usw.

Zwischendurch reichen wir den Bewohner immer mal wieder was zu trinken oder kleine Zwischenmahlzeiten an. Kurz vor dem Mittagessen werden die Bewohner zu Tisch begleitet. Bevor gemeinsam gegessen wird, informieren wir die Bewohner über die Tageszeit, nennen das Datum um den Bewohner eine Orientierung im Tag zu geben. Dann wird das Menü des jeweiligen Tages vorgelesen und gemeinsam gebetet. Rituale sind wichtig, denn sie geben den uns anvertrauten Menschen Sicherheit. Teils sprechen sogar Bewohner für ihre Mitbewohner das Gebet. Die Bewohner die zum Essen aktiviert werden müssen, werden von uns begleitet.

Ich bin mit Herz dabei, weil …

… es zu meiner Persönlichkeit gehört, Menschen zu unterstützen, sie zu begleiten, sie so zu nehmen wie sie sind und Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in Ihrem Dasein weiterzuentwickeln.

Das was ich bin, werde ich ein Leben lang sein,“ und genau deswegen haben unsere Bewohner es mehr als nur verdient, das man für sie da ist. Erst recht wenn sie dabei sind sich zu verlieren, braucht es Menschen, die sie dann auf diesem Weg begleiten, die sie wertschätzen und dafür Sorge tragen, ihre Fähigkeiten und die noch vorhandenen Ressourcen aufrecht zu erhalten.

Momente schaffen, in denen sich unsere Bewohner sich sicher und glücklich fühlen. Ein Lächeln auf einem zuvor leeren Gesicht, das Aufleuchten in den Augen, wenn der Bewohner sich wahrgenommen fühlt – das sind die Geschenke, die ich aus meiner Arbeit mit den Bewohnern ziehe. Deswegen bin ich mit dem Herzen dabei.

Miteinander Füreinander, das bedeutet für mich im Arbeitsalltag, dass …

… ich mich mit meinen Kollegen gemeinsam in einem Team arbeite, mich abspreche, wir uns gegenseitig unterstützen und dieses auch ohne Worte funktioniert.

Man muss nicht viel besprechen und dafür unnötig viel Zeit verlieren, wenn man sich untereinander versteht, wertschätzt und toleriert. Gemeinsam können wir viel bewegen und die Arbeit macht dann mehr Spaß, denn man begegnet sich auf Augenhöhe. Das merken dann auch unsere Bewohner. Das ist das „Miteinander Füreinander“, was wir gerne leben möchten.

Dafür hätte ich gern mehr Zeit:

Die Zeit, die wir hilfebedürftigen Menschen zu Teil werden lassen müssten, wird nie reichen.

Doch das ist, was ich mir am meisten für meine Arbeit wünschen würde: Mehr Zeit für die uns anvertrauten Menschen.

In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit …

… allem was meinen Alltag so füllt. Familie, Haushalt, Garten, …

Zur Zeit haben wir immer mal wieder Austauschschüler aus aller Welt (Australien, Finnland, Griechenland, Amerika, Peru, Brasilien, Taiwan) bei uns zu Hause. Es ist spannend was das mit der Familie macht; man findet sich mit jedem Kind neu. Es bewegt viel in der Familie, man lernt neue Kulturen kennen und stellt doch fest, die Kids sind alle gleich. Sie können nerven, aber einen auch bereichern durch ihre ganz persönliche Art.

Gemeinsamens Kochen mit der Familie. Ich liebe es wenn wir alle in der Küche sind –  Kochen ist Leben! Und wenn mein Mann und ich dann mal Zeit nur für uns haben, gehen wir gerne gemeinsam Joggen, Radfahren oder in die Sauna.

Ein ganz neues Projekt ist mein kleiner schwarzer Käfer von 1983, den ich wieder in Stand setzen werde.

Das schätze ich besonders an der Stiftung als meinem Arbeitsgeber:

Die Stiftung bleibt nicht stehen, sie entwickelt sich immer weiter und schaut zukunftsorientiert nach vorne. Und sie ist für mich ein sicherer Abeitsgeber.

Sigrid Weitekamp, Bereichsleitung Familienpflege/Hauswirtschaft

Name: Sigrid Weitekamp
Funktion: Bereichsleitung Familienpflege
Dabei seit: 1989

An meiner Arbeit schätze ich besonders …

… die verschiedenen Aufgabenbereiche.

Mein typischer Arbeitstag sieht so aus:

Ein Wechsel zwischen der Arbeit mit den Familien, Planung der Einsätze Familienpflege und Hauswirtschaft, das Führen vieler Telefonate (Beratung von Kunden und Kollegen) und Dokumentation.

Ich bin mit Herz dabei, weil …

… mir die Arbeit mit den vielen verschiedenen Menschen und die häufigen Herausforderungen Spaß machen.

Miteinander Füreinander, das bedeutet für mich im Arbeitsalltag, dass …

… wir KollegInnen uns gegenseitig unterstützen.

Dafür hätte ich gern mehr Zeit:

  • einen Teil meiner Arbeit in Ruhe zu beenden, bevor ich mit dem nächsten beginne
  • meine Familie

In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit …

  • meiner Familie
  • Unternehmungen
  • in die Natur gehen
  • ein Buch lesen

Das schätze ich besonders an der Stiftung als meinem Arbeitsgeber:

  • Die Möglichkeiten sich mit anderen Fachbereichen auszutauschen
  • Die Fortbildungsmöglichkeiten

Johannes Gerber, Erzieher

Foto: Johannes Gerber, Erzieher

Name: Johannes Gerber
Funktion: Erzieher
Dabei seit: 2002

An meiner Arbeit schätze ich besonders …

… wie abwechslungsreich und spannend das Bindungsorientierte Arbeiten sein kann.

Mein typischer Arbeitstag sieht so aus:

Stürmischer Empfang – Leckeres Mittagsessen – Hausaufgaben – ganz viel draußen sein – Konflikte bewältigen – Abendbrot – Geschichten vorlesen.

Ich bin mit Herz dabei, weil …

… mir die Kids am Herzen liegen.

Miteinander Füreinander, das bedeutet für mich im Arbeitsalltag, dass …

… wir miteinander erleben und dabei füreinander da sind.

Dafür hätte ich gern mehr Zeit:

  • individualpädagogische Maßnahmen
  • gemeinsame Aktivitäten

In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit …

… Musik, Sport und Reisen.

Das schätze ich besonders an der Stiftung als meinem Arbeitsgeber:

Das Gemeinschaftsgefühl unter den Mitarbeitern.

René Peter, Haustechniker

Name: René Peter
Funktion: Haustechniker
Dabei seit: 2008

An meiner Arbeit schätze ich besonders …

… die abwechslungsreichen Arbeiten – kein Tag gleicht dem anderen.

Mein typischer Arbeitstag sieht so aus:

Typische Arbeitstage gibt es in der Hausmeisterei nicht!

Ich bin mit Herz dabei, weil …

… mir die handwerkliche Arbeit Spaß macht!

Miteinander Füreinander, das bedeutet für mich im Arbeitsalltag, dass …

… ich für andere Menschen, die Hilfe benötigen, gerne da bin.

Dafür hätte ich gern mehr Zeit:

In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit …

… meiner Familie, Rad fahren, Oldtimer und Youngtimer restaurieren.

Das schätze ich besonders an der Stiftung als meinem Arbeitsgeber:

Seit über 8 Jahren verlasse ich mich als Arbeitnehmer auf die Stiftung und freue mich als Haustechniker über die vielen abwechslungsreichen Aufgaben.

Unser Arbeitsklima ist angenehm und die Zusammenarbeit von Wertschätzung und Respekt geprägt.

Nico Haverbeck, Pflegefachkraft / Altenhilfe

Name: Nico Haverbeck
Funktion: Pflegefachkraft / Altenhilfe
Dabei seit: 2016

An meiner Arbeit schätze ich besonders …

… die Teamarbeit und das gegenseitige Unterstützen.

Mein typischer Arbeitstag sieht so aus:

  • 6.00 Uhr: Übergabe. Anschließend werden die Medikamente/ Tropfen vorbereitet.
  • Danach werden die Bewohner aus dem Bett geholt und gewaschen. Währenddessen werden das Telefon und die Klingeln bedient.
  • Wenn alle Bewohner aus dem Bett sind werden Wundversorgungen, Arzt- und Angehörigengespräche durchgeführt.
  • 10.00 Uhr: Die wohlverdiente Pause.
  • Nach der Pause wird dann die Mittagsmedikation vorbereitet, die dann zum Essen verteilt wird.
  • 11.30 Uhr: Das Mittagessen wird verteilt und gereicht.
  • Dann gehen die Bewohner nacheinander ins Bett zum Mittagsschlaf. Darauf hin werden die notwendigen Dokumentationen gemacht.
  •  13.00 Uhr: Die Spätschicht kommt und bekommt die Übergabe von der Frühschicht.
  • Dann geht es endlich in den Feierabend.

Ich bin mit Herz dabei, weil …

… ich mich im Team super aufgenommen und die Teamarbeit untereinander super klappt, jeder wird mit seinen Stärken und Schwächen akzeptiert und respektiert sowie er ist.

Miteinander Füreinander, das bedeutet für mich im Arbeitsalltag, dass …

… wir als Team zusammen arbeiten, miteinander den Arbeitsalltag meistern und füreinander während den Arbeitstagen da sind und uns unterstützen.

… wir im Team zusammenhalten, auch wenn der Stress manchmal überhand nimmt (wobei kleine Konflikte zwischendurch normal sind und wir uns schnell wieder beruhigen).

Dafür hätte ich gern mehr Zeit:

Ich hätte gerne mehr Zeit für Gespräche unter den Bewohnern, da es immer sehr knapp bemessen ist mit der Zeit und wir die Kurzzeitpflege bei uns haben, die ab und zu einfach mal ein offenes Ohr zum Reden brauchen.

In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit …

Einfach mal abschalten vom Berufsalltag, z. B. eine lange Fahrrad- oder Wandertour.

Nebenbei bin ich bei den Pfadfindern und aktiv in der Gruppenführung tätig. Dort habe ich ein Gruppe Jungen im Alter von 8-13 Jahren, mit den ich bei gutem Wetter raus gehe, die Natur näher bringe, anstatt dass sie die ganze Zeit vor den Smartphones und sozialen Medien etc. sitzen.

Das schätze ich besonders an der Stiftung als meinem Arbeitsgeber:

  • Fort- und Weiterbildungsangebote, die uns zur Verfügung gestellt werden
  • Reflexionsgespräche, die ich als Mitarbeiter hatte, als mein Vertrag verlängert wurde
  • Die Teamgespräche, die regelmäßig zum Ende des Monats stattfinden
  • Besonders die Absprache zwischen Beruf und Freizeit, die sehr gut funktioniert

Kerstin Siekmann, Hauswirtschafterin

Name: Kerstin Siekmann
Funktion: Hauswirtschafterin
Dabei seit: 2009

An meiner Arbeit schätze ich besonders …

… , dass es abwechslungsreich ist und ich mit Menschen arbeiten kann.

Mein typischer Arbeitstag sieht so aus:

  • Morgens das Frühstück nach den Bedürfnissen der Bewohner zubereiten
  • Das Frühstück auf die Zimmer sowie im Speisesaal auftischen
  • Meine Bestellungen für den nächsten Tag fertig machen
  • Geschirr abräumen, neue Gläser und Getränke auf die Zimmer bringen
  • Wenn der neue Speiseplan da ist, die Menüs abfragen bei den Bewohnern
  • Nachtschränke, Kühlschränke usw. reinigen
  • Frühstück abräumen, Geschirr reinigen, Mittagessen vorbereiten und neu eindecken
  • Mittagessen im Speisesaal und auf die Zimmer verteilen
  • Mittagessen abräumen, Abendmahlzeit vorbereiten und neu eindecken
  • Der Kaffeewagen wird für den Nachmittagsdienst fertiggemacht

Ich bin mit Herz dabei, weil …

… ich gerne Menschen helfe, die sich über meine Unterstützung freuen.

Miteinander Füreinander, das bedeutet für mich im Arbeitsalltag, dass …

… wir im Team füreinander da sind.

Dafür hätte ich gern mehr Zeit:

  • mit den Bewohnern zu kochen und sich mit ihnen zu unterhalten
  • vielleicht mal einen Team-Kurzurlaub

In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit …

… meiner Familie und meinen Eltern, die ich in ihrem täglichen Alltag unterstütze.

Das schätze ich besonders an der Stiftung als meinem Arbeitsgeber:

Dass sie sehr vielseitig sind und Menschen jeden Alters helfen.

Kontakt

St. Elisabeth Stiftung
Palaisstraße 27
32756 Detmold

Tel. 05231 . 740-710
Fax 05231 . 740-719

www.stiftung-sankt-elisabeth.de
www.caritassozialstation-lippe.de
personal [at] stiftung-sankt-elisabeth.de

FacebookSt. Elisabeth LogoLogo Caritassozialstation St. Elisabeth

Wichtig: Mit der Anzeige der Google Karte stimmen Sie der Datenschutzerklärung (siehe Abschnitt „Google Maps“ unter „Plugins und Tools“) ausdrücklich zu.

nach oben